Speaking In Tongues
Ëàâêà ßçûêîâ

Ãåðìàí Ãåññå
Ñòèõè õóäîæíèêà

â ïåðåâîäå
Ýëèíû Âîéöåõîâñêîé


 

ÈÄÅÒ ÃÐÎÇÀ

ÅS KOMMT 
EIN GEWITTER


 

Ãîðà ïî÷åðíåëà íàä êðàåì ëèñòà,
Ïðîçðà÷íûå êðàñêè ñïëûâàþò
Ê ïîñëåäíèì îáëèòûì ñîëíöåì äîìàì,
Çà êîèìè ëèøü òåìíîòà.
Âñå ê ñìåðòè ãîòîâî, âñå — ìóêà ñàìà,
Ñîëíöå, ìåæ òåì, êðàñêè ìåøàåò,
Íàèâíî íå ñëûøà çëîâåùèõ ñèìôîíèé,
Ïîäîáíî ðåáåíêó, äåðæàùåìó áèñåð â ëàäîíÿõ.
Ñêîðî ñòèõèè áèòâó íà÷íóò,
Ñêîðî ïëàìÿ îõâàòèò âñå òóò.
Íî ÿ äî ïîñëåäíåãî ìèãà â óêðûòüè ëåæó,
Ìîëüáåðò è ïàëèòðà ñî ìíîé íåèçìåííî,
Ðèñóþ ïîáëåêøåå äåðåâî è ðåçêî–æåëòûå ñòåíû,
Çà ñèíåþ òüìîé íàïðÿæåííî ñëåæó.
Ãîòîâà âîçäàòü îíà çëîáíóþ ìçäó,
Íî âåòåð åùå íå ïîäóë!
Âíåçàïíî áóäåò âñïûøêà, ãðîõîò, ëèâåíü, ãðàä,
Âñå ìîè õóäîæåñòâà ê ÷åðòó ïîëåòÿò,
Ïîòîì âñå óãàñíåò, óòèõíåò â ñìèðåíüè —
Ãëàçà, ñïåøèòå êðàñêè ïèòü!
Çàâòðà ïîäóåò âåòåð îñåííèé,
Àõ, è ëåòó áîëüøå íå áûòü.
Der Berg steht scwarz und der Himmel von Stahl,
Alle holde Farbe rinnt
In die letzten besonnten Haeuser und Matten
Dahinter ist alles fahl,
Alles todesbereit und voll Qual und Schatten.
Aber die Sonne spinnt
Noch immer grell und ahnungslos
Ihr Farben spiel wie ein Kind mit Glasperlen im Schoss.
Bald kracht alles zusammen
Bald steht alles in Flammen,
Aber vorher und bis zum letzten Augenblick
Lieg ich mit meinem Farbkasten auf der Lauer,
Male den bleichen Baum und die grellgelbe Mauer,
Folge der blauen Schwaerze mit schnellem Blick.
Wie kommt sie boes und geschwind,
Und noch immer kein Wind!
Ploetzlich wird Blitz, Regen und Hagel knattern
Und meine ganze Malerei zum Teufel flattern,
Dann wird alles erloeschen und untergehn —
Augen, trinket die Farben in euch hinein!
Morgen vielleicht wird schon Herbstwind wehn,
Ach und kein Sommer mehr sein.

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